Nur der VfL!

FÜNF Fragen an

Dirk Jorga



In der Rubrik „5 Fragen an“ möchten wir Euch in regelmäßigen Abständen unsere Fans, aber auch unsere Sponsoren und Sportler vorstellen.

Heute bei uns:

Name: Dirk Jorga
Alter: Jung
Kinder: die gesamte Fußballabteilung sind meine Kinder

Aktivitäten im Verein: Spartenleiter der Fußballabteilung des VfL Tremsbüttel

1. Der VFL hat in der Winterpause einige Neuzugänge geholt. Was erwartest Du von der Mannschaft in der Rückrunde?

Wir haben mit Dirk Schneider, Ralf Ziemann und Daniel Cardoso schon drei sehr namhafte Spieler dazu bekommen. Ich freue mich auch sehr, dass Nico wieder für uns im Tor stehen wird.
Insgesamt erhoffe ich mir von der Mannschaft, dass sie den positiven Trend der vergangenen Monate fortsetzen kann und ganz vielleicht können wir noch ein Wörtchen im Meisterschaftsrennen mitreden. Darauf wirken wir doch alle seit Jahren hin. Bedauerlich ist allerdings, dass wir keine Einigung mit dem SV Sülfeld hinsichtlich des Spielers Jendrik Weers erzielen konnten. Er hätte uns sicherlich ebenfalls noch ein Stück nach vorne gebracht.

2. Wie beurteilst Du die Entwicklung der Fußballabteilung in den vergangenen Monaten?

Sicherlich können wir auch im letzten Jahr auf eine positive Entwicklung der Fußballabteilung zurückblicken. Es war aber nicht immer ganz einfach. Alle Verantwortlichen sind sehr engagiert, doch manchmal würde man sich schon über ein bisschen mehr Unterstützung freuen. Wir haben nach wie vor zu wenig Schiedsrichter und manchmal wäre es schön, wenn der Ein- oder Andere so einfache Dinge wie, ich gebe meine Flasche in der Bude ab und lasse sie nicht irgendwo liegen, beachten würde.

3. Du bist nun seit fast einem Jahr Abteilungsleiter der Fußballballabteilung. Welches Fazit würdest Du zum jetzigen Zeitpunkt ziehen wollen?

Die Leitung der Fußballabteilung war sicher nicht immer ganz einfach und in einigen Dingen war man auch zu blauäugig. Ich glaube aber, dass wir im Vorstand einen guten Job gemacht haben. Der Kiosk läuft, trotz der Schwierigkeiten im vergangenen Jahr, weiter. Die Sanierung des kleinen Platzes konnte abgeschlossen werden. Wir haben sicherlich noch einiges zu tun, aber mit dem vorhandenen Engagement aller Beteiligten sollte es uns auch in den nächsten Jahren gelingen, den VFL auf Kurs zu halten. Ich bin sehr zuversichtlich. Insgesamt hat mir die Aufgabe sehr viel Spaß gemacht .

4. Du bist kein Eingeborener im klassischen Sinne, wie bist Du eigentlich zum VFL Tremsbüttel gekommen?

Das ist wirklich schon lange her. Eigentlich kam ich zum VFL Tremsbüttel wie Rekruten zur Armee im Mittelalter. Ich wurde auf einer Dorffeier in Lasbek von drei netten Damen mit Korn, Feiglingen und Kümmel abgefüllt. Anschließend wurde ich vor die Wahl gestellt. Fußball oder Feuerwehr. Ich hatte zu dieser Zeit weder Kontakt zum Fußball, noch zur Feuerwehr. Da ich jedoch in der Jugend schon mal recht erfolglos gegen einen Ball getreten habe, sagte ich nur Fußball. Netterweise ließen die Damen dann von mir ab und danach war das Thema eigentlich für mich wieder erledigt. Einige Wochen später klingelten dann Frank Lipka, Sönke Schölermann und Jan Hertel an meiner Tür um mich zum Training abzuholen. Ich bin dann zum Training gefahren und geblieben. Das ist nun auch schon 16 Jahre her. In der Zwischenzeit habe ich wieder einige Jahre in Hamburg gewohnt, aber Fußball in Tremsbüttel, das ist geblieben. Was mich im Übrigen damals wie heute überzeugt hat war das Miteinander. Alle waren gleich. Es gab hier keine Unterschiede und jeder wurde mit offenen Armen willkommen geheißen.

5. Wie bist Du eigentlich im Vorstand gelandet und was war dein größter sportlicher Erfolg?

Im Vorstand bin ich gelandet, weil ich lesen und schreiben kann. Ich glaube man fand mich ganz in Ordnung und dachte sich, mit dem Fußballspielen das sollte es lassen. Aber da er lesen und schreiben kann, ist er im Vorstand ganz gut aufgehoben. Mein größter sportlicher Erfolg ist sicherlich auch einfach zu benennen. Ich habe Marco Schier in der Blüte seiner Leistungsfähigkeit im Training getunnelt. Eigentlich wollte ich schon da wieder mit dem Fußball aufhören. Mehr war für mich nicht drin.

Danke für die offenen Antworten und weiterhin viel Glück beim VfL Tremsbüttel!

 
(c) Jens-Peter Fröhlich
für den VfL Tremsbüttel von 1968 e.V.